US Exim-Bank startet Corona-Hilfen für Exporte

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US-Produktionsstätten können für ihre Exporte Hilfe bekommen. Die amerikanische Exportbank verkündet das Krisenprogramm „Corona Response".

Die US Exim Bank hat am 25. März ein umfangreiches Krisenprogramm für amerikanische Exporteure aufgelegt. Es umfasst u.a. eine Unterstützung für die Finanzierung der Fertigungsphase, den flexibleren Einsatz der Working Capital Garantien, und die Option eines Überbrückungskredits für Auslandskunden der Exporteure. Bestehende Instrumente werden flexibler gestaltet oder die Anforderungen gelockert.

https://www.exim.gov/coronavirus-response

Auch wird überlegt, die Deckungsquote der Exim Bank für die verschiedenen Absicherungsprodukte auf 100% zu erhöhen. Die Maßnahmen sind auch vor dem Hintergrund zu würdigen, dass US-Exim-Bank erst in diesem Jahr von der Bundesregierung wieder die Freigabe erhalten hat, als Exportförderbank tätig zu werden. Die US-Exim Bank hält, anders als die europäischen Exportkreditversicherer, besonders strikt an den „National Content“ -Vorgaben, dass alle Lieferungen in den USA produziert werden müssen. Profitieren könnten aber US-Niederlassungen deutscher Unternehmen.

In Deutschland hat auch die staatliche Hermesdeckung mit einer speziellen Krisenseite reagiert. Der VDMA setzt sich gemeinsam mit anderen Industrieverbänden für zusätzliche Hilfen ein. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Exportförderung könnten diese Woche folgen.

https://www.agaportal.de/news/beitraege/corona

Der VDMA setzt sich für schnelle Unterstützung durch Hermes ein. Wir beraten zu laufenden Hermesdeckungen und anstehenden Anträgen.

Für ihre Frage können Sie Dr. Susanne Engelbach, zuständig für Exportfinanzierung, direkt anrufen.