Brasilien Merkblatt Visa für Monteure aktualisiert

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Nach dem Regierungswechsel in Brasilien wurde das Monteurvisum neu geregelt. Der VDMA setzt sich für eine Reform ein.

Seit Februar 2018 ist in Brasilien eine Ausstellung von Kurzzeit-Arbeitsvisa unter Vorlage einer beglaubigten Einladung aus Brasilien nicht mehr möglich. Der Kunde/Partner in Brasilien muss nun grundsätzlich eine Arbeitsgenehmigung vor Ort beantragen. Eine Arbeitserlaubnis ist grundsätzlich erforderlich für alle Tätigkeiten, die ein Arbeitsverhältnis in Brasilien begründen, auch bei ausländischen Arbeitgebern. Dies ist für Mittelständler und auch für die mittelständischen Kunden in Brasilien ein großes Problem. Der VDMA hat auf der Sitzung der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftskommission im Herbst 2019 das Problem gegenüber brasilianischen Regierungsvertretern angesprochen, bis jetzt aber keine befriedigende Antwort erhalten.

Die seit Ende 2018 neuen Visabestimmungen für Monteure werfen in der Praxis eine Reihe von Fragen auf. Besonders die Zweigleisigkeit zwischen dem brasilianischen Justizministerium und den Konsulaten im Ausland scheint nicht gut zu funktionieren. Das VDMA Merkblatt erläutert die aktuelle Situation in der Praxis und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Durch den Regierungswechsel in Brasilien hat das zuständige Ministerium gewechselt. Der VDMA hat vor, die Wichtigkeit flexibler Monteur-Einsätze für die Zusammenarbeit mit Brasilien gegenüber deutschen und brasilianischen Regierungsvertretern weiter deutlich zu machen. In Brasilien will die Wirtschaftspolitik die Bürokratie abbauen, eine Reform der Visaregeln würde dazu passen.

Das Merkblatt kann exklusiv für Mitglieder bei christine.doehler@vdma.org angefordert werden.