Grenzüberschreitender EU-Handel läuft noch nicht reibungslos

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DIHK-Studie zu Binnenmarkthindernissen 2019 zeigt bestehende Hindernisse

Der EU-Binnenmarkt steht für den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Fachkräften und Kapital - und dennoch sind viele Unternehmen mit Problemen und Hindernissen bei grenzüberschreitenden Geschäften konfrontiert.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat dazu in den vergangenen Monaten Industrie- und Handelskammern sowie Auslandshandelskammern in der EU zu ihren Erfahrungen befragt. Ergebnis: Teilweise existieren 2019 im Vergleich zu vorher eher mehr als weniger Hindernisse. Dabei sind für einen reibungsloseren Ablauf der internationalen Geschäfte Erleichterungen dringend notwendig.

Denn die Vollendung des EU-Binnenmarkts ist für deutsche Unternehmen von herausragender Bedeutung: Die EU ist der größte Wirtschaftsraum der Welt und Abnehmer für 59 Prozent der deutschen Exporte.

Häufig klagen Unternehmen über komplizierte nationale Regelungen und Verfahren, die vor allem Dienstleistungen erschweren. So sind z.B. die EU-Meldepflichten bei EU-Arbeitseinsätzen ein Bürokratienmonster. Oft ist zum Beispiel auch unklar, in welchem Staat die Umsatzsteuer bezahlt werden soll oder welcher Steuersatz anzuwenden ist, teilweise werden für die Rechnungsstellung sogar nationale Bankkonten vorausgesetzt.

Die vollständige DIHK-Studie können Sie hier herunterladen. 

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