Usbekistans Reformeifer lässt nicht nach

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Die zentralasiatische Republik ist momentan einer der sich am dynamischsten entwickelnden Märkte. Doch der Reformmarathon verläuft nicht reibungslos. Save the Date für aktuelle Infos und Erfahrungen aus dem usbekischen Markt am 27. März 2020 beim VDMA in Frankfurt.

Die Freigabe des Wechselkurses des Usbekistan-Sum gegenüber dem US-Dollar im September 2017 und die Verabschiedung eines Maßnahmenprogramms zur Umsetzung der Strategie Anfang 2018 bilden zwei wichtige Meilensteine im Reformprozess des Landes (der VDMA berichtete). 

Verbesserung der unternehmenrischen Rahmenbedingungen

Bei der Handelsliberalisierung und der Verbesserung der unternehmerischen Rahmenbedingungen ist Usbekistan seitdem nicht stehen geblieben: Der Bürokratieabbau wird vorangetrieben, das Beschaffungs- und Zollwesen wurde vereinfacht und viele Sektoren für die Privatwirtschaft geöffnet. Auch beim Thema Recht, z.B.  Insolvenzrecht, Steuerrecht und der Privatisierung von nicht-landwirtschaftlichen Grundstücken wurden Fortschritte erzielt.

Nachholbedarf bei strukturellen Schwächen

Nachholbedarf besteht noch beim Abbau struktureller Schwächen und staatlicher monopolistischer Praktiken in der Wirtschaft, weiterhin bestehender bürokratischer Hürden und Infrastrukturdefizite. Usbekistan belegte 2018 im Korruptions-Ranking von Transparency International Rang 158 von 180 Ländern.

Zudem sind Rückschläge bei der Umsetzung des Reformprogramms nicht zu übersehen: Die Masse an neuen Gesetzen und Regelungen sorgt bei vielen Firmen für Verunsicherung. Den Behörden bleibt oft zu wenig Zeit für die Aneignung und die Umstellung auf die neuen Regeln. Lesen Sie ausführlich weiter auf der Webseite der GTAI.

Save the Date 2020

Der VDMA lädt interessierte Unternehmen am 27. März 2020 zu einem Expertengespräch mit dem langjährigen Usbekistan-Experten der GTAI, Dr. Uwe Strohbach, Unternehmensvertretern und Rechtsexperten ein.