Neue US-Visaanträge fordern nun Social-Media-Benutzernamen

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Betroffen Sind US-Einwanderer- und Besuchervisa. Für ESTA-Reisegenehmigungen ist die Angabe zur Social-Media-Nutzung weiterhin optional.

Das US-Außenministerium hat die Antragsformulare für US-Einwanderer- und Besuchervisa aktualisiert. Zusätzlich zu Telefonnummern und E-Mail-Adressen müssen Antragsteller von nun an auch die Benutzernamen ihrer Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre angeben. Ausgenommen von der Regelung sind A-1, A-2, G-, NATO-, und gewisse Transitvisa. Die neue Regelung ist seit Ende Mai 2019 in Kraft.

Die Gültigkeit bestehender Visa wird von dem Erfordernis der neuen Angaben nicht erfasst.

Reisende, die die USA unter dem Visa Waiver Program mit einer ESTA-Reisegenehmigung besuchen, können im Antragsverfahren ebenfalls Informationen zur persönlichen Nutzung der sozialen Medien machen. Die Informationsabfrage wurde mit einer Aktualisierung des ESTA-Fragebogens im Dezember 2016 eingeführt. Diese Angaben sind bisher aber optional.

Weitere Informationen lesen Sie hier oder können dem Fragen-und-Antworten-Katalog entnommen werden, den Sie hier heurnterladen können.

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