Änderungen beim Sonderinvestitionsvertrag stehen an

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Mit dem Sonderinvestitionsvertrag trat die russische Regierung 2015 an, um Investitionen im Land zu fördern. Nun wird das Instrument grundlegend überarbeitet.

Seit gut einem Jahr arbeitet die russische Regierung an einer Modifizierung des Sonderinvestitionsvertrag (SPIK) nun steht das Projekt kurz vor dem Abschluss. Eine der wichtigsten Änderungen wird Mindestsumme der Investition betreffen. 

Um einen SPIK abschließen zu können waren in der Vergangenheit rund 10 Millionen Euro notwendig. Diese Begrenzung soll jetzt wegfallen. So werden auch kleine Investments durch einen SPIK gefördert werden können. Dennoch stellt das Instrument Bedingungen an die Investitionen. Und zwar sollen Projekte gefördert werden, die neue Technologien einsetzen oder herstellen. Welche Technologien das das sein können, wird die Regierung festlegen.

Auch die Laufzeiten des SPIK werden gelockert. Galten früher 10 Jahre als maximale Laufzeit, werden nun voraussichtlich je nach Höhe der Investition Laufzeiten von 15 bis zu 20 Jahren möglich sein 

Der Gewinnsteuersatz auf föderaler und regionaler Ebene kann auf 0 Prozent herabgesetzt werden. Ermäßigungen bei der Grund-, Vermögens- und Transportsteuer können auf regionaler Ebene ausgehandelt werden. Der Staat kann in bestimmte Projekte Subventionen von bis zu max. 50 Prozent der getätigten Investitionssumme hinzuschießen.

Der Gesetzentwurf soll in Kürze ins russische Parlament eingebracht werden.

(Quelle: government.ru)