Meldepflicht Niederlande – Einführungszeitpunkt weiterhin unklar

Es bleibt weiterhin unklar, ob die allgemeine Meldepflicht für die Entsendung von Arbeitskräften in die Niederlande zum 1. April 2019 eingeführt wird.

Ursprünglich für den 1. Januar 2019 wurde die Einführung einer allgemeinen Meldepflicht für die Entsendung von Arbeitskräften in die Niederlande avisiert.

Nachdem dieser Termin nicht gehalten werden konnte, brachte der niederländische Arbeitgeberverbandes AVWN den 1. April 2019 als Einführungstermin ins Gespräch. Es ist derzeit jedoch nicht davon auszugehen, dass die Meldepflicht Anfang April in Kraft treten wird.

Es gibt leider keine neuen Äußerungen des niederländischen Ministeriums für Soziales und Arbeit, so dass noch nicht eingeschätzt werden kann, wann es eine allgemeine Meldepflicht für die Entsendung von Arbeitskräften in die Niederlande geben wird.

Die Meldepflicht wird beinhalten, dass die Entsendung vorab schriftlich oder elektronisch bei der Aufsichtsbehörde zu melden ist. Die Meldepflicht gilt zunächst für alle entsendenden Unternehmen und im Hinblick auf alle entsandten Arbeitskräfte. Die niederländische Verwaltung wird jedoch noch die Unternehmen und Arbeitskräfte bestimmen, für die die Meldepflicht nicht oder modifiziert gilt.

Wenn die Meldepflicht in Kraft getreten ist, hat das entsendende Unternehmen seinem in den Niederlanden ansässigen Auftraggeber eine Abschrift der Meldung zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber muss die Abschrift prüfen und der Aufsichtsbehörde etwaige Unrichtigkeiten vor Anfang der Tätigkeit mitteilen.