VDMA-Infoblatt zum chinesischen "Cybersecurity Law"

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Das im Juni 2017 implementierte chinesische Cybersecurity-Gesetz sorgt für Unruhe insbesondere bei ausländisch investierten Unternehmen. Grundsätzlich zielt das Gesetz, analog zu vielen anderen Ländern, auf den Schutz von personenbezogenen Daten.

Allerdings definiert das Gesetz zum Beispiel auch sogenannte „Anbieter kritischer Infrastruktur“, die dann besonderen Sicherheitsprüfungen unterliegen. Die „China Administration for Cybersecurity (CAC)“ in Beijing ist für die Erstellung der entsprechenden Durchführungsbestimmungen verantwortlich. Der VDMA hat in verschiedenen Gesprächen mit der CAC darauf hingewiesen, dass das neue Gesetz nicht das grenzüberschreitende Dienstleistungsangebot des deutschen Maschinenbaus für seine chinesischen Kunden behindern darf. Im Hinblick auf Industrie 4.0 beziehungsweise „Made in China 2025“ werden internetbasierte Angebote weiter zunehmen. Hier darf das neue Gesetz die wirtschaftliche Entwicklung keinesfalls einschränken.

Das im August 2018 aktualisierte VDMA-Infoblatt zum chinesischen Cybersicherheitsgesetz sowie die englische Übersetzung des Gesetzes können bei dina.cabraja@vdma.org angefordert werden.

Kontakt:
Oliver Wack
VDMA Außenwirtschaft
Telefon +49 69 6603 1444
E-Mail: oliver.wack@vdma.org