Russlandhandel verlangsamt

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Die Wachstumsdynamik der Maschinenexporte nach Russland lässt im dritten Quartal 2018 nach.

Die Sanktionen der USA, Rubelschwankungen und neuerliche Ölpreisrückgänge verunsichern die Wirtschaft und verlangsamen das Wachstum der russischen Wirtschaft und den Investitionsgüterhandel mit Russland.

In den Monaten von Januar bis September 2018 legten die deutschen Maschinenexporte nach Russland 4,9 Prozent zu. Ein Wachstum ohne Zweifel, aber nach dem guten Jahr 2017 und angesichts der Tatsache, dass das erste Halbjahr noch mit einem Plus von11,7 Prozent abgeschlossen hatte, doch eine enttäuschende Dynamik.

In Belarus, sehr eng mit dem russischen Markt verbunden, zeigen sich deutliche Bremsspuren. Nach über 12 Prozent Plus im ersten Halbjahr verzeichnen die Maschinenexporte jetzt ein Minus von über sieben Prozent.

Ursachen für die Entwicklung liegen im schwachen Rubel. Das erneute Nachgeben der Ölpreise auf dem Weltmarkt führt sicherlich ebenfalls zu Zurückhaltung. Die ständige über der russischen Wirtschaft schwebende Drohung weiterer US-Sanktionen verunsichern Investoren aus dem In- und Ausland zusätzlich.

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