Africa‘s Development Dynamics 2018

Shutterstock

Neuer Bericht von Afrikanischer Union und OECD über ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen auf dem afrikanischen Kontinent.

Im Vergleich zu anderen Weltregionen hat Afrika in den letzten 17 Jahren ein vergleichsweise hohes Wirtschaftswachstum erfahren. So wuchs die afrikanische Wirtschaft von 2000 bis 2017 jedes Jahr um vielversprechende 4,7%. Trotzdem hat sich dieses Wachstum für breite Bevölkerungsschichten nicht in mehr Wohlstand übersetzt. Gute Arbeitsplätze bleiben rar und gesellschaftliche Ungleichheiten hoch.  

Die Studie “Africa’s Development Dynamics 2018” untersucht nach Regionen getrennt die wirtschaftlichen und sozialen Trends in Nord-, Süd-, Ost-, West- und Zentralafrika. Dabei geht sie auch auf den Bedarf nach einer stärkeren regionalen Integration und einer besseren Einbindung in die Weltwirtschaft ein. Diese wird maßgeblich von fünf Megatrends bestimmt, die gleichermaßen Wachstumschancen wie Risiken bieten und entscheidend für die zukünftige Entwicklung des Kontinents sind. Dazu zählen die gestiegene Bedeutung von Schwellenländern, insbesondere von China, in der Weltwirtschaft und sich daraus ergebene Wechselwirkungen mit Afrika; eine Veränderung industrieller Produktionsprozesse, demographisches Wachstum, Urbanisierung und Anpassung an den Klimawandel.

Die Studie wurde von Afrikanischer Union und OECD 2018 zum ersten Mal erstellt und soll den Austausch zwischen den afrikanischen Staaten, Bürgern, Geschäftsleuten und Wissenschaftlern fördern. Sie kann hier im Internet abgerufen werden.