VDMA-Expertengespräch "Hermesdeckung und Menschenrechte"

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Der VDMA lädt zu einem Expertengespräch am 5. März in Frankfurt ein, um sich über die aktuelle Hermesdeckung und Menschenrechte auszutauschen.

Die staatliche Hermesdeckung dient zur Absicherung von Exportkrediten gegen Zahlungsausfall. Bei Exportfinanzierungen wird heute stärker auch das Thema Menschenrechte geprüft.

In der VDMA-Veranstaltung am 5. März 2018 in Frankfurt geht um Transparenz, Erfahrungsaustausch und Schlussfolgerungen für die Außenwirtschaftsförderung.

Das VDMA Expertengespräch hat zum Ziel:

  • Wie sehen die Maßnahmen von Seiten Hermes aus?
  • Wie können sich Maschinenbauer besser auf die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht einstellen? Welche Erfahrungen im Bereich Exportfinanzierung gibt es? Best Practice?
  • Welche Aktivitäten gibt es im VDMA?
  • Welche Ministerien sind am Nationalen Aktionsplan beteiligt und welche Ziele verfolgen sie?
  • Wo fehlt es an politischer Flankierung oder praktischer Unterstützung?

Zielgruppe sind VDMA Mitglieder, die die Exportfinanzierung nutzen und sich auf die Anforderungen im Hinblick auf Menschenrechte einstellen wollen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Zum Hintergrund:

Menschenrechte werden seit einem Jahr im Rahmen der Projektprüfung von Hermes als eigenständiger Punkt berücksichtigt. Unternehmen, die eine solche staatliche Förderung in Anspruch nehmen, müssen also ihrer „menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht“ nachkommen.

Dies ist das erklärte Ziel des Nationalen Aktionsplans für „Wirtschaft und Menschenrechte“ (NAP), der Ende 2016 verabschiedet wurde. Auch in der OECD wurden die Prüfbestimmungen für Exportkreditgarantien im Hinblick auf Menschenrechte verstärkt.

Die staatliche Hermesdeckung scannt in Zukunft die Kundenprojekte noch stärker auf besondere Auswirkungen auf Menschenrechte, unabhängig vom Auftragswert.

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Susanne Engelbach, Referentin Exportfinanzierung, gerne zur Verfügung.

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